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Geburtgeschichte Cajus

Hallo Welt!

Mein Name ist Cajus und ich bin am 28.12.2019 bei uns zuhause auf die Welt gekommen. Ich hatte einen ganz tollen entspannten Start auf dieser Welt und meine Mama eine wunderschöne Geburt. Unsere Geschichte möchte sie euch jetzt erzählen:

ET + 6 Da ich schon mehrere Tage über dem Termin war, machte ich mir zunehmend Gedanken darüber, wie es jetzt wohl weiter gehen würde. Bei meinem ersten Sohn Silas hatte ich eine Einleitung, die mit sehr schmerzhaften Wehen und schlussendlich einer PDA einherging. Dies wollte ich bei dieser Geburt auf jeden Fall vermeiden und hoffte jeden Tag, dass mein kleiner Bauchbewohner sich von selbst auf den Weg machen würde. Regina war noch ganz entspannt, da es dem Kleinen noch sehr gut ging und sie sich keine Sorgen darüber machte, dass er früher oder später von allein auf die Welt kommen würde. Also hieß es für mich weiter abwarten und die Zeit irgendwie überbrücken, nachmittags spazierten wir noch zu Freunden und verbrachten den Nachmittag mit ihnen. Ich bekam, ganz vorausschauend, dass das dem Baby ja einen Schubs geben könnte, eine große Kanne Ingwertee serviert. Wieder zuhause war alles wie jeden Abend, wir aßen zu Abend, brachten den Großen ins Bett und gingen nach einer Folge unserer Serie selbst schlafen. Nachts kam der Silas nach einem Albtraum zu uns ins Bett und ich wanderte, wie schon all die Wochen zuvor aus, um im Wohnzimmer auf der Matratze zu schlafen, welche schon für die Geburt dort bereit gelegt war.

ET+7 Um 03:25 wachte ich mit einem starken Schmerz im Rücken auf. Ich schaute direkt auf die Uhr und dachte mir – „Oh okay, also wenn das jetzt regelmäßiger kommt, dann gehts wohl los.“ Also abwarten, meine Serie wieder eingeschaltet und versucht die Zeit zu überbrücken. Die Wehen kamen alle 8-10 Minuten und ich war mir immer noch etwas unsicher, ob es jetzt WIRKLICH los geht. Die Wehen kamen ziemlich regelmäßig und im liegen war es für mich kaum auszuhalten. Also schlenderte ich durch die Wohnung und stütze mich bei jeder Wehe ab. Gegen 04:15 habe ich noch ein bisschen Obst gegessen und mir vorgenommen gegen 04:30 in die Badewanne zu gehen. Gesagt getan – vorher weckte ich noch kurz meinen Mann. Ich gab ihm Bescheid, dass es eventuell los gehen würde, ich jetzt aber erst mal in die Badewanne gehen würde, um zu schauen ob die Wehen bleiben. Mittlerweile war es 04:40 und ich legte mich in die Badewanne – was jedoch ein ziemlich kurzes Vergnügen war, da sich die erste Wehe in der Wanne so schmerzhaft für mich anfühlte, dass ich einfach nur noch raus und wieder stehen wollte. Also zog ich mich wieder an, weckte erneut meinen Mann und sagte ihm, dass ich jetzt gerne meine Mutter anrufen würde, damit sie Silas holen kann. Martin fragte mich, ob ich den Regina schon anrufen will. Meiner Meinung nach kamen die Wehen aber noch in zu weiten Abständen, weshalb wir noch etwas warten wollten. Stattdessen haben wir uns erst darum gekümmert, dass Silas außer Haus kommt. Nach mehrmaligen Versuchen ging meine Mama leider nicht ans Telefon und ich versuchte meinen Bruder zu erreichen. Der ging zum Glück sofort an sein Handy und sagte uns er wäre in 20 min da, um Silas abzuholen. Martin weckte Silas, erklärte ihm, dass er jetzt endlich zur Oma in den Urlaub fahren dürfte und machte ihn fertig. Gegen 05:20 war mein Bruder dann da und nahm Silas mit. Ab diesem Moment konnte mein Körper endlich richtig loslassen. Ich merkte, wie die Wehen in deutlich kürzeren Abständen kamen (Ich denke zu dem Zeitpunkt waren wir bei allen 5-6 Minuten) und ich beauftragte meinen Mann, Regina anzurufen. Während er noch unbedingt die Küche aufräumen wollte, kümmerte ich mich um mich und meine mittlerweile knackigen Wehen. Ich bat Martin während der Wehen bei mir zu sein und meine Hand zu halten. In den Pausen half er mir, indem er Wasser holte, mich beim umziehen unterstütze und er mir einen kalten Lappen holte,um meine Stirn zu kühlen. Gegen 6 Uhr kam dann auch Regina. Ich stand über unserem Fernsehtisch gebeugt und war bei mir und meinen Wehen, als sie mich fragte ob ich mich nicht auf die Matratze legen wollen würde. In dem Moment fühlte es sich für mich noch nicht richtig an und ich blieb in meiner gebeugten Position, merkte aber langsam die Anstrengung in den Beinen. Nach zwei weiteren Wehen entschied ich mich doch es zumindest mal in Seitenlage zu probieren. Martin war mittlerweile auch ganz bei mir und kümmerte sich nur noch in den Wehenpausen, um warmes Wasser und Kaffee für meinen Damm. Davon habe ich aber längst nichts mehr mitbekommen, da ich mich so mit den Wehen beschäftige, die bereits, ab dem Zeitpunkt als Regina kam, alle 2-3 Minuten kamen. Ich verlor mein komplettes Zeitgefühl. Nach dem alles vorbereitet war, lag Martin ganz nah bei mir und ich hielt seine Hand, die ich während jeder Wehe fest zudrückte. Er redete sanft auf mich ein und half mir beim veratmen. Währenddessen massierte Regina mir den Rücken und legte mir während der Pausen eine warme Wärmflasche auf den Rücken. Es tat mir unglaublich gut und ich konnte jede Pause nutzen um Kraft zu tanken. Regina fragte mich ob ich mal auf Toilette wollen würde und das machten wir dann auch. Auf der Toilette veratmete ich zwei bis drei Wehen und spürte den ersten Druck nach unten und den Drang zu schieben. Regina war sehr aufmerksam und meinte direkt „Toll, wenn du drücken musst, dann drück. Hör auf deinen Körper!“ und so saß ich nochmal ein bis zwei Wehen auf der Toilette, bis wir wieder in unser Wohnzimmer gingen. Im Hintergrund lief leise Entspannungsmusik und neben mir flackerte der Kamin – was mir in diesem Moment wohl ziemlich egal war, aber rückblickend auf jeden Fall positiv für die Gesamtatmosphäre und die damit verbundene Entspannung während der Wehenpausen war. Wehe für Wehe schob ich mein Kind näher durch meinen Geburtskanal, nicht vollkommen schmerzfrei aber ich war so entspannt und freute mich darüber, dass ich bald meinen Sohn kennen lernen dürfte, das die Schmerzen nicht relevant waren. Ich hatte immer im Kopf den Satz „Jede Wehe bringt dich deinem Kind näher“. Dieser Satz hat mir so viel Kraft gegeben. Martin half mir jede Wehe zu veratmen, atmete mit, eng neben mir und half mir in den Pausen locker zu lassen, zu entspannen – Kraft zu tanken für die nächste Wehe. Ich war gedanklich nur bei mir und meinem Kind. Regina bemerkte ich kaum, sie war da, tastete ab und an den Muttermund, hörte zwei – drei mal mit dem Doppler nach den Herztönen des Babys und massierte mir den Rücken während den Wehen. Aber ich fühlte mich in keiner Sekunde unnötig belästigt, was ein sehr großer Unterschied zu meiner Geburt im Krankenhaus war. Ich fühlte mich einfach wohl und vertraute ihr und sie vertraute mir – mir und Cajus, dass wir das gemeinsam schon machen. Ich veratmete meine Wehen und drehte mich in regelmäßigen Abständen von der einen Seite auf die andere. Als ich gerade wieder im Wechsel auf die andere Seite war, wollte ich gern eine Wehe im Vierfüßlerstand abwarten. Das tat mir so gut, und ich konnte gut mit schieben, dass wir beschlossen noch ein – zwei Wehen in dieser Position zu verweilen. Und da platzte endlich meine Blase – ich war so erleichtert, da es für mich wieder einen Schritt näher zu meinem Kind bedeutete und da sie so noch lange intakt war, dachte ich schon, sie wird nie platzen. Martin hat mir im nach hinein erzählt, dass die Blase kurz vor 8 Uhr geplatzt ist. Es tat so gut und ich wollte noch eine Wehe in dieser Position bleiben, danach meinte Regina ob ich mich nicht doch wieder hinlegen wollen würde, da es dem Kind dann leichter fällt durch das Becken zu gleiten. Gesagt – getan, ich legte mich wieder hin. Martin wollte die Wehen wieder mit mir veratmen, als ihn Regina darauf aufmerksam machte, dass ich jetzt gar nicht mehr veratmen solle, sondern das Baby mit auf die Welt schieben solle. Und jetzt ging es auch ganz schnell, nach ein- zwei Wehen, war das Köpfchen am Ausgang meiner Scheide und Regina war sehr bemüht, meinen Damm intakt zu halten. Sie erinnerte mich jedes mal daran, dass ich mit der Wehe schieben soll und nicht einfach pressen soll. Während den Pausen lobten Martin und Regina mich und ich wusste – jetzt hast du es gleich geschafft, halte durch! Mit der nächsten Wehe, steckte das Köpfchen schon halb draußen und ich durfte das klein Köpfchen spüren. Voller Glück sammelte ich meine letzten Kräfte, hielt dem Schmerz der Dehnung entgegen und schob mit der nächsten Wehe dein Köpfchen aus meiner Scheide heraus. „Gleich haben wir es geschafft, Cajus! Gleich können wir uns kennen lernen!“ kreisten die Gedanken in meinem Kopf während ich eine gefühlte Ewigkeit auf die nächste und letzte Wehe wartete, mit der ich dich aus meinem Körper gleiten ließ – und als sie dann kam, schob ich noch einmal mit aller Kraft erst die Schultern und dann den Rest deines kleinen Körpers aus mir heraus.

Völlig Erschöpft aber überglücklich, hörte ich um 08:13 dein Schreien – deinen Willkommensschrei – der uns zeigen sollte, dass es dir gut geht und das du jetzt da bist – bei uns. Ich lehnte mich an deinen Papa und kam etwas zur Ruhe, während Regina dich etwas sauber machte. „ Darf ich ihn denn sehen?“ waren meine ersten Worte und Regina meinte sofort: „ Natürlich, dreh dich um.“ Ich drehte mich um, sie legte dieses kleine Wesen auf meine Brust und ich sah dich an und spürte diese bedingungslose Liebe für diesen kleinen perfekten Menschen. Der zum einen so seinem Bruder ähnlich sieht, und zum anderen doch so anders ist – du bist einfach unser zweites Wunder, unser Kind. Ich schaute Martin an und wir beide hätten in dem Moment nicht glücklicher, stolzer und erleichterter sein können. Regina ließ in der Zeit die Nabelschnur aus pulsieren, machte irgendwas – ich muss ehrlich sein in diesem Moment hatte ich nur Augen für dich, unseren kleinen Cajus – und irgendwann fragte sie mich, ob ich schon Nachwehen verspürte, damit wir die Plazenta noch gebären können. Nachdem Martin die Nabelschnur durchgeschnitten hatte und ich leider immer noch keinen Drang zu schieben hatte, legten wir Cajus erst mal an und ließen ihn ein bisschen an meiner Brust trinken, da das Nachwehen begünstigen kann. Cajus wusste sofort was zu tun ist und schluckte fleißig die ersten Tropfen Vormilch, während ich meine Plazenta aus mir herausschob. Danach schaute sich Regina meine Plazenta ganz genau an und erklärte sie uns. Trotz aller Bemühungen, sind meine alten Schnitte von Silas Geburt etwas eingerissen und mussten noch vernäht werden. Sehr vorsichtig und achtsam ging Regina an die Sache heran. Sie erklärte mir genau, was sie tun muss, betäubte die Haut und nähte die offenen Wunden. Mittlerweile war schon über eine Stunde vergangen und wir kuschelten alle noch auf der Matratze, während ich genäht wurde und dann nahm dich Regina für die U1zu sich. Ich war so gespannt, was du wiegen würdest – da dein Bruder schon so schwer war und mich die gesamte Schwangerschaft das Gewicht des Babys verunsicherte. 4340 Gramm – 55 cm und einen Kopfumfang von 35 cm – WOW! Damit hätte ich nicht gerechnet. Um so glücklicher war ich, dass wir es trotzdem geschafft haben, dass Cajus natürlich auf die Welt kam, ohne Einleitung, ohne PDA und dennoch so schön und fast schmerzfrei. Aber das Wichtigste war Cajus war gesund und alles war so wie es sein soll. Nachdem Regina Cajus angezogen hatte, zog ich mich auch wieder an und wir gingen noch einmal gemeinsam auf die Toilette. Mein Kreislauf war schon wieder ziemlich stabil. Danach legten wir ihn nochmal an meiner anderer Brust an. Während Cajus nochmal trank, räumte Regina alles auf und machte die Wäsche im Keller an. Kurz nach 11 Uhr verabschiedete sie sich fürs Erste und wollte am Abend nochmal nach uns sehen. Wir kuschelten den ganzen Nachmittag und lernten uns langsam kennen.“

Geburtsgeschichte Romy

Romys Geburtsgeschichte

Nachdem unsere Jungs in den Jahren 2010 erst im Krankenhaus Weissenburg und 2013 dann im Geburtshaus Donauwörth zur Welt kamen und ich beim Kleinen die außerklinische Geburtshilfe für mich entdeckt hab, sollte unsere Tochter nun daheim zur Welt kommen. Weil ich nach der zweiten Geburt zudem noch mit einer massiven Symphysenlockerung kämpfen musste, war das ein Grund mehr, nicht mehr ambulant, sondern gleich dort zu entbinden, wo ich auch (liegen-)bleiben möchte, nämlich zu Hause.
Schon nach dem ersten Telefonat mit Regina stand fest, das harmoniert!
Im Laufe der Schwangerschaft erlebte ich eine rundum tolle Betreuung und fühlte mich von Anfang an gut aufgehoben und hatte (im Gegensatz zu meiner Verwandschaft) keine schlimmeren Bedenken, was eine Hausgeburt anging. Alle meine Fragen hat Regina geduldig beantwortet.
Als am Geburtstag dann um Mitternacht die Fruchtblase platzte, rief ich Regina an und wir einigten uns drauf, dass ich mich melde, sobald die Wehen (stärker) losgingen bzw. in kurzen Abständen kämen und solange solle ich mich hinlegen.
So wehte ich mich also mit Himbeerblättertee und meiner Hypnobirthing-Entspannungs-CD (was ich (und mein Mann 🙂 vor allem in Verbindung mit einer Hausgeburt sehr empfehlen kann) durch die Nacht, notierte die Zeitabstände und rief um 5 Uhr morgens wieder Regina an, die dann kurz darauf mit Sack und Pack bei uns ankam.
Sie gab uns eine Prognose zur Geburtszeit, die uns meine Schwester anriefen lies. Sie sollte sich um unsere Jungs kümmern, es war nämlich ein Schul- und Kindergartentag.
Dass ich im Wohnzimmer schon am mitschieben war, hat das Trio im Flur garnicht mitbekommen.
Nachdem sie unser Haus Richtung Bäcker verlassen hatten, konzentrierten wir – ich, mein Mann und Regina – uns darauf, unserer Tochter auf die Welt zu helfen. Die hatte sich nämlich eine andere Gebärposition als ich ausgesucht und darum ein kurzes Päuschen eingelegt, ich schob ins Leere. Regina hat das gleich erkannt und mich professionell an- und umgeleitet.
In der neuen Position gings weiter und ein paar Wehen später kam dann erst sanft der Kopf (38 cm) und um 07:32 Uhr dann gänzlich unsere kleine, schwere Tochter und ich blieb komplett ohne Geburtsverletzung, was ich ganz allein Reginas wachem Auge zuschreibe.
Alles in allem war es die schönste Geburt von den dreien (wenn man die stressige Geburtshaus-Autofahrt mitbetrachtet) und ich würde es genau so – zusammen mit den Hypnobirthingtechniken – immer wieder machen.
Danke für alles, Regina!

Geburtsgeschichte Levi

Lieber Levi,

nun endlich bist du da!

Du liegst friedlich schlafend neben mir und ich bestaune dich voller Stolz und Dankbarkeit.  Nun noch einen Sohn nach drei Töchtern zu bekommen ist wohl das spannendste was wir uns vorstellen können und wir freuen uns darauf.

Ich möchte dir einbischen von deiner Geburt erzählen:

Am 13.05.2016 hatte ich schon den ganzen Tag über Anzeichen das es wohl bis zur Geburt nicht mehr lange dauern konnte. Da du schon fast eine Woche über dem errechneten Termin warst, war ich sehr froh darüber. Ich machte erst mal langsam und legte mich hin und Papa übernahm die „Freundinnenfahrten“ nach Wemding von deinen Schwestern.

Erst nach dem Abendessen um 19:45 Uhr spürte ich ein Ziehen im Bauch, worauf ich aber erstmal nix gab, weil ich das immer wieder die letzte Woche hatte. Also beendete ich erst das Abendprogramm mit aufräumen, deine Schwestern ins Bett bringen, vorlesen (wobei Jule bemerkte das ich anderes atmete und sie meinte ich kann ruhig aufhören wenn es mir zuviel wird…süß 🙂 und anschließend noch in die Dusche ging. Ich merkte währenddessen schon das das Ziehen regelmäßig wird aber es noch auszuhalten war. Ich machte mich im Bad fertig und legte mich gegen 22 Uhr ins Bett und döste ein. Das Ziehen weckte mich um 22:30 Uhr aus meinem Dämmerschlaf und ich veratmete eine Stunde lang die nun schon merklichen Wehen, war aber ganz entspannt im Bett. Sobald eine Wehe kam schaute ich auf die Uhr und stellte fest das sie so im Abstand von ca. 5-7 min. kamen. Aber alles noch erträglich aufzuhalten. Um 23:30 Uhr kam dein Papa in Bett und brachte mich leicht aus dem Konzept. 🙂

Ich veratmete weiterhin jede Wehe war aber nicht mehr in dem Dämmerschlaf. Papa bekam mit das sich meine Atmung regelmäßig veränderte und nach ca. 15min. fragte er ob alles ok sei? Ich setzt mich auf und bemerkte das das „Zeichnen“ vom Muttermund wieder einsetzte (was ich die Nacht vorher und am Nachmittag hatte, was ich zuerst mit einem Blasensprung verwechselte). Papa fragte ob er Regina anrufen sollte, nach kurzem überlegen stimmte ich zu und Papa telefonierte. Regina ließ fragen ob es ok sei wenn ihre Tochter mitkäme (dass hatte sie vor ein paar Wochen schon mal angefragt) und ich fühlte das es stimmig ist und sagte zu. Papa informierte noch Oma Gabi das es los geht und ob sie Jule und Nala abholen könnten (Jana war währenddessen schon bei Oma Karin über Nacht).

Ziemlich zeitgleich trafen zuerst Regina und Elena und Opa und Oma kurz vor halb eins ein. Ruck zuck wurden Jule und Nala Auto gepackt und los gefahren. Zuerst war ich ja nicht begeistert die beiden zu wecken aber es war dann doch ganz gut, weil das Haus „leer“ war und ich mich so voll und ganz auf deine Geburt konzentrieren konnte.

Ich lag weiterhin im Bett und veratmete die Wehen und Papa, Regina und Elena saßen um mich herum.

Regina massierte mich und in den Wehenpausen unterhielten wir uns, noch ging das 🙂

Ich war eigentlich entspannt doch meine Beine zitterten wie Espenlaub, das war allerdings auch so bei deinen drei Schwestern.

So ging das bestimmt noch ne halbe Stunde mit immer mal wieder nen Toilettengang. Ich hatte mit Regina über einen Einlauf gesprochen und sie meinte wenn ich einen wollen würde müssten wir den bald machen sonst rentiert sich der nicht mehr. Gesagt getan. Obwohl es nur ein kleiner war, schubbste er die Wehen nochmals an, denn von da an kamen die Wehen schneller, stärker und in kürzeren Abständen. Ich kniete vor dem Bett und krallte mich bei jeder Wehe an Papas Hände, der mir gegenüber auf dem Bett lag.

Von da an ging alles sehr schnell. Ich verspürte einen extremen Druck und hatte das Bedürfnis mitzuschieben. Regina verlagerte mich nochmals in eine andere Position weil du dich mit deiner Schulter in meinem Becken etwas verklemmt hattest. Durch die Verlagerung löste sichdas und nach 1-2 Presswehen wurdest du geboren. Ich bat Papa gleich auf die Uhr zu sehen…es war 2:29 Uhr. Papa nahm meine Hand und legte sie auf deinen Fuß. Ich berührte dich und spürte dich und war so glücklich!

Regina trocknete dich ab (sie meinte du kamst aus einer „vollen Badewanne“) und sagte „Jetzt kannst du ihn dir holen“. Ich beugte mich zu dir, nahm dich hoch, legte dich auf meine Brust und war wie in Trance vor Glück und Dankbarkeit. Es war geschafft. Du wurdesr wie deine Schwestern in Ruhe und entspannt am 14.5.2016 um 2:29 Uhr mit 4380g und 56 cm zu Hause geboren. Als kurz darauf auch die Plazenta geboren wurde, wurdest du abgenabelt. Papa und ich durchschnitten gemeinsam die Nabelschnur durch die wir beide 9 Monate lang verbunden waren. Du wurdest in warme Tücher gepackt und Papa hielt dich im Arm während ich in der Dusche war. Anschließend kuschelten wir uns ins Bett und ich konnte dich zum ersten Mal anlegen. Nach kurzen Startschwierigkeiten wusstest du aber was zu tun war und hast ordentlich getrunken.

Um 3:30 Uhr rief Papa Oma Gabi an und überbrachte ihr die freudige Nachricht. Sie war total erleichtert, dass du da warst und das alles gut gegangen ist und wir beide wohl auf waren. Sie konnte seit sie deine Schwestern abgeholt hatte garnicht mehr schlafen vor Aufregung.

Gegen 5 Uhr morgens verabschiedete sich Regina und Elena, nachdem sie sich vergewisserte dass alles gut ist und meinte sie kommt gegen Mittag wieder vorbei.

Nun waren wir drei alleine und genoßen die Zeit uns zu beschnuppern, Es war eine wunderbare Erfahrung, dass du in der Nacht kamst, denn dadurch konnten wir die Ruhe die herrschte voll und ganz genießen und dich bestaunen. An Schlaf war überhaupt nicht mehr zu denken, ich war so voller Glückshormone! 🙂

Nach und nach gaben wir via SMS (Anruf war auch noch zu früh) deine Geburt im Familien- und Freundeskreis bekannt. Alle freuten sich und gratulierten.

Als deine Schwestern wach wurden, riefen sie an und fragten ob „das Baby schon da ist“? Ich antwortete: „Ja euer Bruder ist da.“ Sie waren völlig aus dem Häuschen und wollten sofort zu dir. Jana konnte es zuerst garnicht glauben!

Gegen 9 Uhr trafen sie dann auch ein und waren sofort verliebt in dich. Als sie alle drei um dich waren, wurdest du ganz still und entspannt, hattest die Augen auf und betrachtetest deine Schwester. Das war so schön!

Im Laufe des Tages kam die ganze Familie um dich zu begrüßen…ein großes Drucheinander! 🙂

Aber alle waren froh das du nun da bist.

Lieber Levi,

Papa und ich sind so unendlich dankbar, Stolz und glücklich dich als Sohn bekommen zu haben.Wir freuen uns dich auf deinem Lebensweg begleiten zu dürfen und wünschen dir von Herzen das du deinen Weg gehst und deine Bestimmung findest die dich glücklich macht.

Du bist wie ein Stern vom Himmel gefallen.

Es ist kein zweiter so wie du.

Einzigartig bist du,

einmalig,

ganz ursprünglich und

unwiederholbar.

Liebe Regina,

wir danken dir von Herzen das du uns nun schon durch unsere 4. Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett so professionell und liebevoll begleitete hast.

DANKE

Geburtsgeschichte Jana

Liebe Jana,
ich möchte dir ein bisschen von deiner Geburt erzählen:

Es war der 19.2.2006 um ca. 1:00 Uhr nachts als Papa und ich ins Bett gingen.
Gegen ende der Schwangerschaft gingen wir immer erst so spät ins Bett. Plötzlich um ca. 1:30 Uhr platzte dann die Fruchtblase. Ich sagte nur: „Oh oh, mach das Licht an.“ Wir waren beide ganz aufgeregt und Papa lief und packte den „Notfallkoffer“ fürs Krankenhaus, denn wir bis dahin noch nicht vorbereitet hatten und diesen zum Glück nicht benötigten.
Ich war im Bad als Papa mit Regina telefonierte. Kurze Zeit später um ca. 2:00 Uhr war Regina dann da. Ich lag im Bett und wir hörten erst mal deine Herztönchen ab, es war alles ok, jedoch hatte ich erst leichte Wehen.
Regina meinte ich sollte mich noch mal ins Bett legen und mich ausruhen, sobald die Wehen stärker werden sollte ich anrufen, ansonsten würde sie gegen 8:00 Uhr morgens wieder vorbei kommen. So gegen 6:00 Uhr bat ich Papa er solle doch Regina wieder anrufen, da die Wehen immer stärker wurden und ich nicht mehr schlafen konnte. Als sie da war kontrollierte sie nochmals die Herztönchen – alles ok. Ich lief in der Wohnung immer wieder auf und ab und stützte mich am Tisch als Wehen kamen und Regina massierte mir den Rücken. Papa schlief am Sofa bis ca. 9:00 Uhr.
Zur weiteren Entspannung ging ich in die Badewanne. Ich bekam Globulie damit sich der Muttermund leichter öffnete.
Nach ca. 30 min. legte ich mich wieder ins Bett. Regina massierte mich immer wieder und sprach mir Mut zu. Papa lag neben mir und hielt mir die Hand während den Wehen. Etwas später ging ich wieder in die Badewanne, da aber dort deine Herztönchen etwas schlechter wurden, weil diese Geburtsarbeit natürlich auch Stress für dich war, sagte Regina das ich aus der Wanne kommen sollte.
Wieder im Bett wurden deine Herztönchen auch wieder gut.
Und endlich nach 12,5 Stunden Geburtsarbeit bist du um 14.05 Uhr bei uns zu Hause auf die Welt gekommen. Mit einem stolzen Gewicht von 3980g und einer Grösse von 52 cm (Kopfumfang 36,5 cm) hielt ich dich endlich in meinen Armen und war noch nie zuvor stolzer und glücklicher!
Papa bestätigte endlich den lang ersehnten Anruf zu allen Omas, Opas, Tanten und Onkels. Nach Stunden des dauernden Wartens und der Anspannung, kamen zwei Stunden nach deiner Geburt aller Verwandten um dich zu begrüßen. Alle lagen wir auf unserem Bett und du in der Mitte. Zur Feier des Tages gab es Pizza und Wein, denn Wein natürlich nicht für mich.
Papa und ich sind überglücklich und dankbar das wir so eine schöne Geburt erleben durften. Wir freuen uns dich auf deinen Lebensweg zu begleiten und wünschen dir von Herzen alles alles Liebe!

Geburtsgeschichte Luisa Marleen

Bei meiner zweiten Schwangerschaft habe ich schon sehr früh angefangen mich mit der Geburt zu beschäftigen und habe mich dann für eine Hausgeburt entschieden. Nachdem ich Regina kennen gelernt habe und meine Entscheidung gefallen war, hab ich mich richtig auf die Geburt gefreut.
In den letzten Monaten vor der Geburt war ich nur noch abundzu bei meinem Frauenarzt und hab die meisten Vorsorgeuntersuchungen von Regina machen lassen. Das war nicht nur total praktisch (kein Babysitter, keine Wartezeiten, keine Fahrerei), sondern wir konnten uns besser kennenlernen und in entspannter Atmosphäre alles besprechen und auf die Herztöne meiner Kleinen lauschen. Bei der ersten Schwangerschaft hatte ich schlimme Probleme mit dem Ischias und das konnten wir diesmal dank Fußreflexzonenmassage verhindern. Außerdem ist das soooo schön und man kann dabei klasse entspannen. Das kann ich jedem empfehlen!
Je näher die Geburt rückte und je öfter ich mit Regina sprach, umso sicher war ich mir und umso mehr vertraute ich ihr und ihrem Fachwissen.
Nach Weihnachten hatte ich dann eigentlich schon keinen Bock mehr, aber leider noch 2 Wochen bis zum errechneten Geburtstermin.  Nachts um drei, am 05.01.2013, war es dann endlich soweit, 10 Tage vor Termin. Ich bin aufgewacht und hatte einen Blasensprung – genau wie bei meiner ersten Entbindung. Ich hab mich total gefreut, aber etwas mulmig wurde es mir dann doch. Natürlich habe ich gleich Regina angerufen und anschließend meine Mutter, damit Sie sich um meinen Carl kümmert. Eine halbe Stunde später hatte ich dann die ersten leichten Wehen und Regina und meine Mutter trafen auch nach und nach ein. Ich habe mich ganz entspannt auf die Coach gelegt, während mein Mann und Regina alles vorbereitet haben. Schöne Musik, etwas Duft, gemütliche Decken,… meine Mutter ist zu meinem Sohn ins Zimmer, der noch geschlafen hat, um sich um ihn zu kümmern, falls er aufwacht.
Die Wehen waren noch eine Weile sprunghaft – mal stark, mal schwach, mal lange Pause, mal kurze Pause – und dann ging`s auf einmal richtig kräftig los. Wie bei meiner ersten Geburt konnte ich mit den Wehen am besten durch Beckenkreise und gezielter Atmung umgehen. Regina und mein Mann haben mich dabei unterstützt. Bereits um 06.26 Uhr hat unsere Luisa Marleen, mit 3.980 g und 55 cm, kerngesund, das Licht der Welt erblickt. Und obwohl sie ihre Hand am Hinterkopf hatte und ja auch nicht ganz klein war, hatte ich eine problemlose Geburt und keinen Dammriss. Sie durfte dann gleich zu mir auf den Bauch und wurde gestillt. Später hat Regina ihr dann noch die Haare gewaschen. Sie hat wahnsinnig viele schwarze Haare und die waren total voller Käseschmiere. Mein Sohn hat noch geschlafen, aber meine Mutter ist natürlich gleich nach den ersten Schreien gekommen. Erst um acht ist er dann auch aufgestanden und hat sein Schwesterlein bewundert. Wir haben dann noch lange gekuschelt und uns unterhalten und gegen 10 sind dann alle gegangen. Mein Mann und ich haben dann den Rest des Tages mit Luisa im Bett verbracht und erstmal realisiert dass unser kleiner Schatz nun da ist – auf den wir solange gewartet haben 😉
Spätabends hat Regina noch mal nach uns geschaut, ob alles in Ordnung ist und uns dann in den folgenden Tagen fast täglich besucht. Besonders bei meinen Stillproblemen, den beiden Milchstaus, Milchbläschen etc. pp. in den ersten Wochen hat sie mir super geholfen. Wir haben alles mit Homöopathie wieder hinbekommen. Da kennt sie sich wirklich sehr gut aus. Sie hat ein sehr gutes Gespür, bestimmt auch weil wir uns so gut kennengelernt haben. Für mich wäre es wirklich schlimm gewesen, wenn ich deswegen hätte abstillen müssen. Aber wie bei meinem Sohn waren das nur Anfangsschwierigkeiten. Seither klappt das Stillen perfekt. Das sieht man meinem kleinen Wonneproppen auch an. Was ich auch sehr genossen habe, sind die Bauchmassagen für die Rückbildung. Klar kann man das auch selber machen – oder der Partner … aber so regelmäßig kriegt man das dann nicht 😉 Überhaupt habe ich die intensive Betreuung vor, während und nach der Geburt, durch eine/meine Hebamme als absoluten Luxus empfunden und jeden Moment geschätzt.
Und besonders die Geburt … sie war wunderschön und sehr entspannt (das fand auch mein Mann). Für meine Mutter war es natürlich auch eine tolle Erfahrung ihr Enkelchen soooo frisch zu sehen.

Regina, danke für Alles!

Geburtsgeschichte Jule

Liebe Jule,
nun bist du endlich da! Es war der 4.10.2008 um ca. 2.30 Uhr als du dich entschieden hast dich auf den Weg zu uns zu machen.

Wir lagen natürlich alle im Bett und schliefen. Jana, Papa und ich. Als ich plötzlich träumte das ich Bauchschmerzen hatte. Doch als ich aufwachte, merkte ich das es gar kein Traum war, sondern das ich schon leichte Wehen hatte und ich dachte das die Fruchtblase geplatzt ist (was allerdings nicht so war, es war das „zeichnen“ vom Muttermund). Ich machte das Licht an und weckte Papa. Noch ganz verschlafen fragte er was los ist und ich sagte, das ich glaubte meine Fruchtblase wäre geplatzt.

Ich ging ins Bad und zitterte vor Aufregung. Papa rief gleich die Oma an und sie holte dann meine große Schwester Jana ab und wünscht mir noch viele krätige Wehen.Anschließend rief Papa dann Regina an. Während dieser Zeit hatte ich schon regelmäßig Wehen und es sah so aus als würde alles ganz schnell gehen, jedoch würden wir eines besseren belehrt werden, denn du wirst dir noch Zeit lassen.

Als Regina kam überprüfte sie erst mal deine Herztönchen und schrieb anschließend ein CTG. Es war alles ok. Du warst topfit.

Ich lag mit Papa im Bett und veratmete eine Wehen nach der anderen und Regina massierte mir die Füße. Allerdings wurden die Wehen immer unregelmäßger und sie kamen in immer gößeren Abständen bis um 6:00 Uhr morgens ein Stillstand war. Wenn ich Wehen hatten dann waren diese so schwach das sie nichts bewirkten. So vergingen die Stunden mit immer mal Wehen. Regina gab mir Globulie, massierte mich, ich ging in die Badewanne aber die Geburt wollte nicht mehr so richtig in die Gänge kommen. Regina überprüfte immer mal wieder deine Herztönchen. Es war immer alles ok, dir gings bestens. Als es langsam Mittag wurde untersuchte mich Regina und währenddessen platzte die Fruchtblase und der Muttermund war 8cm geöffnet.

Langsam aber sicher kamen dann auch richtig gute Wehen, allerdings warst du mit deinem Köpfchen noch nicht ganz im Becken und du wolltest dir auch dabei Zeit lassen.

Als die Wehen ziemlich heftig wurden und du immer noch nicht ins Becken wolltest meinte Regina: „wenn sich in der nächsten halben Stunde nichts tut dann müssten wir uns was überlegen“ sprich wir müssten ins Krankenhaus. Ich wollte das auf keinen Fall doch in diesem Moment fraget ich ob wir überhaupt noch so langen warten wollten? Ich war müde erschöpft und ausgelaugt, ich konnte und wollte nicht mehr.

Doch ein paar Wehen später sagte Regina überglücklich „Der Kopf ist im Becken“. Wir waren alle richtig erleichtert dann jetzt gings endlich voran. Ich hatte richtig heftige Wehen und konnte endlich anfangen mit zu schieben und zu pressen. Kurz darauf sagte Regina „Der Kopf ist geboren“. Dann gings ganz schnell, Regina sagt zu Papa ich müsste mich hinstellen und er solle mich halten und mir der nächsten Presswehe kams du um 13.56 Uhr bei uns zuhause auf die Welt. Du lagst ganz friedlich auf unserem Bett und Papa und ich betrachteten dich voller Stolz. Ich sagte gleich zu Papa “ Es ist wieder ein Mädchen“! und darüber war ich so froh denn insgeheim hab ich mir wieder ein Mädchen gewünscht 😉

Nun lagst du völlig zufrieden und kerngesund auf meiner Brust und Papa und ich konnten garnicht aufhören dich anzusehen. Sofort waren die 11,5 Stunden Geburtsarbeit vergessen und wir waren nur noch glücklich.

Eine halbe Stunden nach deiner Geburt holten Papa deine Schwester Jana damit sie dich auch gleich kennen lernen konnte. Sie durfte zusehen als du gewogen, gemessen und angezogen wurdest und sie war ganz begeistert von deinen kleinen Händchen und Füßüchen.

Mit einem Gewicht von 4000g und einer stolzen Größe von 56 cm (Kopfumfang 36,5cm) warst du  größer und schwerer als deine Schwester aber genau so süß!

Nach und nach gaben wir dann den Omas, Opas, Tanten und Onkels bescheid das du da bist. Eine Stunde später kamen auch alle um dich zu begrüßen. Du lagst in der Mitte des Bettes und alle saßen wir um dich herum und betrachteten dich.

Zur Feier des Tages brachte Opa eine ganze Kiste Wein mit und Papa bestellt Pizza. Alle sind wir überglücklich das du da bist.

Papa und ich sind sehr froh das wir dich (wieder) zu Hause, in einer harmonischen Umgebung, empfangen durften. Wir sind sehr glücklich das wir dich auf deinem Lebensweg begleiten dürfen und wünschen dir von Herzen alles alles Liebe!!

Geburtsgeschichte Nala

Liebe Nala,
nun bist du endlich da!

Es war der 7.April 2010 als du dich endlich entschieden hast geboren zu werden.
Der ausgerechnete Geburtstermin war der 25.3.2010. Da du also schon fast 2 Wochen überfällig warst, war ich natürlich heilfroh als sich auf den 7.4. nachts endlich leichte Wehen ankündigten. Jedoch war der Abstand zwischen den Wehen noch ziemlich lange und hin und wieder waren sie auch ganz weg. Von 5:00 Uhr bis 7:00 Uhr morgens kamen die Wehen dann alle 10min. Ich rief Regina an und als sie dann ne Stunde später kam waren die Wehen wieder wie weggeblasen.
Den ganzen Vormittag kamen immer mal wieder Wehen, jedoch war das nicht aussage kräftig. Regina untersuchte mich und stelltefest , dass sich der Muttermund bis auf 6-7cm „aufdehnen“ lässt und das Gewebe „butterweich“ist. Sie meinte „es wäre alles bereit, es fehlen nur die Wehen“.
Nach langem hin und her entschieden wir uns, dass ich einen Rizinuscocktail trinke. Regina mixte diesen und ich trank ihn um ca. 12 Uhr mittags. Regina ging und sagte ich solle mich jetzt hinlegen, etwas schlafen und ich sollte mich dann melden falls es losgeht, es würde jedoch 3-4 Stunden dauern bis er wirkt, meinte sie.

Ich legte mich aufs Sofa und versuchte etwas zu schlafen. Eine Stunde später, gegen 13 Uhr merkte ich ein leichtes ziehen im Bauch. Eine dreiviertel Stunde später wurden die Wehen immer heftiger und Papa fing an den zeitlichen Abstand zu notieren. Papa schrieb also, alle 4 min., alle 3min., alle 1,5min. Sie wurden immer heftiger und kamen immer schneller. Ich hatte große Mühe die Wehen zu veratmen und es strengte mich immer mehr an. Ich bat Papa er solle doch gleich Regina anrufen. Als sie endlich kam (es konnte nicht länger als 10-15min. gedauert haben) waren die Wehen schon so stark das ich sie nur noch durch lautes „tönen“ bewältigen konnte. Ich hatte auch schon das Gefühl etwas „mit schieben “ zu müssen. Regina und Papa habenin dieser Zeit noch schnell das Bett „präpariert“.

Als ich dann auf dem Bett lag ging dann alles ziemlich fix. Eine Presswehe nach der anderen kam. Und endlich ca. 45min. nachdem Regina eingetroffen war wurdest du um 14:49 Uhr geboren. Du hattest ein Gewicht von 4280g und eine Größe von 56cm (Kopfumfang 36cm) und bist, das ist das wichtigste, kerngesund. Allerdings hattest du deine Nabelschnur um den Hals gewickelt, deswegen warst du etwas bläulich. Jedoch mit etwas Sauerstoff und auf Mamas Bauch erholtest du dich ganz schnell wieder. Der beste Beweis dafür war, dass du ca. 1 Stunde nach deiner Geburt ordentlich Hunger hattest und schon super toll und ohne Schwierigkeiten getrunken hast.

Kurze Zeit später kamen deine beiden großen Schwestern um dich zu begrüßen. Sie waren ganz fasziniert von dir und Jule wollte dich gleich tragen. Sie waren dabei als du gewogen, gemessen und angezogen wurdest und endlich konnte dich Jule halten. Sie war ganz stolz!

Nach und nach kamen alle Omas, Opas, Tanten und Onkels um dich zu begrüßen und zu bewundern.

Wie immer bei der Geburt unserer Kinder gab es Pizza und Wein und es wurde wieder ein richtiges Fest. Wir beide lagen im Bett und ließen es uns richtig gut gehn.

Liebe Nala, wir sind so unendlich dankbar und stolz wieder eine so hübsche und gesunde Tochter wie dich haben zu dürfen. Wir freuen uns dich auf deinen Lebensweg begleiten zu dürfen und wünschen dir von Herzen alles alles Liebe.

Geburtsgeschichte Charlotte

Dies ist meine 4 Schwangerschaft, Lukas 15 Jahre (Krankenhausgeburt), Laura 13 Jahre (Krankenhausgeburt), Sophie 10 (Jahre Hausgeburt mit Regina), und nun hatte sich nach 10 Jahren Pause noch unser kleines Mädchen angekündigt.
Schon in der 6. SSW stand für uns fest, dass wir auf jeden Fall wieder eine Hausgeburt planen und ganz klar wieder mit Regina. Sie hat auch unserer Sophie schon auf die Welt geholfen (damals ihre 1. Hausgeburt).
Also habe ich in der 8 SSW Kontakt zu Regina aufgenommen und mit ihr alles Wichtige besprochen. Sie hat die Vorsorgeuntersuchungen bei mir gemacht, incl. Blutabnahme, Urinkontrolle, CTG, Herztöne, Bauchmessung und die sehr wohltuende und entspannende Fußreflexzonenmassage. Gerade wenn man noch weitere Kinder hat, oder einfach nicht endlos in einem Wartezimmer einer Arztpraxis warten möchte, sind ihre Hausbesuche einfach nur erleichternd. Heute ist Pfingstmontag, 28.05.2012, 9 Tage nach dem errechneten Geburtstermin.
Seit gut einer Woche „wehe“ ich mehr oder weniger stark vor mich hin. Schon mit einem ordentlichen Zwicken im Bauch, aber meiner Meinung nach nicht genug um ein Kind damit zu bekommen. Vorgestern war Regina da, um die Wehentätigkeit zu überprüfen und siehe da, da waren welche. Auch der Befund zeigte: Muttermund ist 2 cm geöffnet (was natürlich gar nichts heißt). Aber sie musste ja irgendwann demnächst das Licht der Welt erblicken.
Doch heute morgen um 8 Uhr begann sich der Schleimpfropf zu lösen. Ich verständige daraufhin Regina, die dann so gegen 11 Uhr nach mir schaute: Befund: Muttermund war 5-6 cm auf (eigentlich ein Geburtsbefund lt. Regina), aber mein bisschen „Zwicken im Bauch“ reichte beim Besten Willen immer nicht aus um mein Mädchen zu bekommen.
Regina fuhr wieder und mein Mann, die Kinder und ich machten uns noch einen schönen weiteren Tag. So dachten wir zumindest. Ich rechnete nämlich erst damit, dass es nachts richtig los ging, aber dann mit Macht.
Wir aßen zu Mittag, gingen spazieren und machten ein Schläfchen, von dem ich dann gegen 14 Uhr mit einem deutlicheren Ziehen erwachte. Erst mal Kaffee trinken dachte ich. Stärkung ist bestimmt wichtig und siehe da: alle 15 Min. ca Wehen, dann alle 8 Min. und dann rief ich gegen 15 Uhr Regina an. Sie meinte, dass sie sofort käme und war auch prompt 20 Min später da. Wir (mein Mann, Regina und ich) bereiteten im Schlafzimmer alles vor. Regina holte ihre Sachen aus dem Auto, mein Mann sorgte für die Getränke und ich beobachtete von meinem Pezziball aus das Geschehen. Die Wehen kamen immer noch so alle 7-8 Min. und alle 4 Min. noch so ein leichtes Nachziehen. Das dachte ich zumindest, da diese deutlich leichter waren. Dabei hatte sich der Abstand wohl einfach schon verringert, trotzdem war es aber super auszuhalten. Ehrlich gesagt habe ich bis ca. 30 Min. vor der Entbindung nicht geglaubt, dass unsere Maus wirklich schon bald da ist. Die Wehen war so gut und erträglich, dass ich Regina immer wieder fragte, ob ich nicht doch noch einen Rizinuscocktail trinken sollte, da ich Angst hatte die Wehen wären zu schwach, oder könnten gar wieder weg gehen. Regina beruhigte mich immer wieder und versicherte mir, dass diese Wehen vollkommen ausreichend wären.
Zum Veratmen der Wehen stellte mich immer an den Wickeltisch und stützte mich auf. Die Schwerkraft tat mir wirklich gut. Zum Ausruhen thronte ich dann immer wie „Queen Mum“ auf meinem Pezziball und fragte meinen Mann, ob es ihm auch noch gut ginge. Er machte das auch wirklich super. Er hielt sich dezent im Hintergrund, saß auf unserem Bett, ließ Regina und mich machen, war aber immer da, wenn wir etwas brauchten.
Regina massierte während meinen Wehen immer mein Kreuzbein und achtete darauf, dass ich richtig atmete.
Kurz vor 18 Uhr ging ich noch einmal zur Toilette in der Hoffnung dass dort die Fruchtblase platzt, aber wie sollte es sein. Kaum zurück im Schlafzimmer machte es während der nächsten Wehe „platsch“ und alles landete auf dem Boden. Ich konnte nicht so schnell schauen, wie Regina alles beseitigt hatte und meinte wir können jetzt gerne aufs Bett umziehen, da die Presswehen wohl unmittelbar bevor stünden. Noch immer konnte ich es gar nicht glauben, da ich mich auf viiiiieeeellll mehr Schmerzen eingestellt hatte.
Aber sie behielt recht. Während der nächsten Wehe die nun ca. alle 2 Min kamen, meinte Regina ich darf gerne schon mitschieben. Allerdings traute ich mich nicht so recht. Aber dann bei der nächsten habe ich meine ganze Kraft zusammengenommen und nach 3 Presswehen war unsere kleine Prinzessin geboren. So sanft, so ruhig, so harmonisch.
Sie war wunderschön, kein bisschen Blut war zu sehen, keine Käseschmiere, nur naß war sie ein bisschen. Sofort kam ein erster Schrei und 10 min später lag sie an meiner Brust und saugte.
20 min. später durften nun auch endlich unsere gespannten Kinder ins Schlafzimmer und ihre neue kleine Schwester begrüßen. Sie waren solange unten im Wohnzimmer und lenkten sich mit fernsehen ab. Der Jubel war groß als Regina ihnen Bescheid gab, dass sie nun kommen durften.

Nach dem ersten „HALLO“, einigen Tränen, und großem Staunen versorgte Regina zuerst die Kleine und dann mich. Alles war „heil“ geblieben und ich hatte mal wieder kein Risslein (was bei meinen Krankenhausgeburten deutlich anders war). Ich fühlte mich sehr gut und konnte auch sofort aufstehen.
Auch unserer Maus ging es hervorragend: 18:34 Uhr kam Charlotte mit 3600g, 52 cm und 32 cm Kopfumfang zur Welt.

Diese Geburt war ein Traum. Sie war unkompliziert, entspannt, sicher, bewegend, einfach, liebevoll und vor allem beschützt durch eine sehr gute Hebamme, die weiß was sie kann, soll und darf und mit sehr viel Menschlichkeit neuen Menschen auf die Welt hilft.

Vielen Dank Regina